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Ratgeber für Eigentümer und Vermieter

Ratgeber: Mehrfamilienhaus, Mietrecht und Marktdaten

Wir sind Bestandshalter, kein Makler und keine Kanzlei. Wir kaufen Mehrfamilienhäuser für das eigene Portfolio – und lösen jedes Problem, über das hier geschrieben wird, irgendwann im eigenen Bestand: Mietrückstand, Räumung, Erbengemeinschaft, Mieterhöhung ohne Mietspiegel, Sanierungsstau. Deshalb steht in jedem Beitrag beides: die Handlungsreihenfolge mit Fristen – und die Rechnung dahinter, was das Durchhalten kostet.
  • Aus der Praxis eines Bestandshalters geschrieben, nicht aus Textbausteinen
  • Jede Zahl mit Quelle und Stand, jeder Paragraf mit Fundstelle
  • Konsequent aus Eigentümersicht gerechnet: Aufwand gegen Mehrertrag
  • Fristen als Zeitstrahl, damit die Reihenfolge stimmt und nichts verfällt
  • 6 Wochenvom Objektangebot bis zur Beurkundung
  • 0 €Maklerprovision beim Direktverkauf
  • 5Bundesländer, in denen wir ankaufen
  • 100 %Ankauf für den eigenen Bestand

Inhalt

Was in diesem Ratgeber steht

Die Beiträge sind nach der Reihenfolge geordnet, in der die Fragen im Alltag auftauchen – nicht nach Suchvolumen. Springen Sie direkt zu Ihrem Thema.

Problemmieter und Mietrecht

Wenn das Mietverhältnis zum Problem wird

Die häufigste Frage, die uns Eigentümer stellen, ist nicht die nach dem Kaufpreis. Es ist die Frage, wie man aus einem Mietverhältnis herauskommt, das nicht mehr funktioniert. Hier stehen die Antworten in der Reihenfolge, in der sie gebraucht werden – mit Fristen, Kosten und dem Punkt, an dem Weitermachen teurer wird als Abgeben.

Marktdaten nach Stadt

Mietniveau und Vergleichsmiete in unseren Ankaufsstädten

In Mitteldeutschland hat die Mehrheit unserer Ankaufsstädte keinen eigenen Mietspiegel – die Pflicht greift erst ab 50.000 Einwohnern. Wir schreiben für jede Stadt auf, welche amtlichen Daten es wirklich gibt und womit Vermieter die ortsübliche Vergleichsmiete stattdessen belegen.

Handlungsreihenfolge

Die Reihenfolge, in der wir Fälle abarbeiten

So gehen wir im eigenen Bestand vor – erst durchsetzen, dann gegenrechnen. Der Zeitstrahl zeigt, wo Sie Tempo selbst bestimmen und wo nicht. Die zweite Phase ist der Teil, den Eigentümer meist zu spät rechnen.

Phase 1Bestand prüfen und durchsetzen ca. 3–12 Monate
  1. 1
    Schritt 1

    Zahlen sichten

    Mieterliste, Rückstände, letzte Mietanpassung, Leerstand, offene Instandhaltung. Ohne diese fünf Positionen ist jede Entscheidung ein Bauchgefühl.

  2. 2
    Schritt 2

    Fristen sortieren

    Sperrfristen bei der Mieterhöhung, Verzugseintritt beim Rückstand, Schonfristzahlung. Wer die Reihenfolge dreht, verliert Monate.

  3. 3
    Schritt 3

    Schriftlich handeln

    Zahlungsaufforderung, Erhöhungsverlangen oder Kündigung – in Textform, an alle Mieter, mit Begründung. Formfehler sind der häufigste Grund für Verfahren, die ins Leere laufen.

  4. 4
    Schritt 4

    Durchsetzen

    Zustimmungsklage oder Räumungsklage. Ab hier bestimmen Gericht und Gerichtsvollzieher das Tempo, nicht Sie.

Phase 2Gegenrechnen – halten oder abgeben ca. 6 Wochen
  1. 5
    Woche 1

    Ergebnis ehrlich rechnen

    Mehrertrag nach Steuern gegen Verfahrenskosten, Leerstandsmonate, Sanierungsstau und Ihre eigene Zeit. Bei kleinen Beständen kippt diese Rechnung schneller, als man denkt.

  2. 6
    Woche 1–2

    Kaufpreisindikation

    Mieterliste und Grundbuchauszug genügen. Sie erhalten eine belastbare Spanne im Ist-Zustand – mit Rückständen, Altmietverträgen und laufendem Verfahren.

  3. 7
    Woche 3–6

    Entscheiden

    Weiter verwalten oder verkaufen. Wenn verkaufen: ohne Makler, ohne Finanzierungsvorbehalt, mit fester Beurkundung.

Fazit aus unserer Praxis

Die rechtliche Durchsetzung dauert Monate bis Jahre, die Veräußerung dauert Wochen. Beides ist legitim – entscheidend ist, dass Sie die Zahlen kennen, bevor Sie sich für einen Weg entscheiden.

Kaufpreisindikation erhalten

Warum wir das schreiben

Ratgeber von einem Käufer, nicht von einem Vermittler

Ein Makler verdient an der Vermittlung, eine Kanzlei am Verfahren. Wir verdienen daran, dass ein Haus nach dem Kauf funktioniert – und tragen jeden Fehler selbst.

Wir halten Wohnimmobilien langfristig im eigenen Bestand. Jedes Thema in diesem Ratgeber landet deshalb irgendwann auf unserem eigenen Tisch: der Rückstand, der nicht aufgeholt wird, die Erbengemeinschaft, die sich nicht einigt, das Dach, das nicht bis zum nächsten Winter hält. Was hier steht, ist die Reihenfolge, in der wir selbst vorgehen – einschließlich der Stellen, an denen wir gelernt haben, dass Rechthaben teurer ist als Loslassen.

Daraus folgt auch die Offenheit in der Sache: Wir schreiben aus Eigentümersicht, ohne Rücksicht auf Mieterinteressen – und wir schreiben ebenso offen, dass wir Objekte kaufen. Wenn ein Beitrag Sie zu dem Schluss bringt, dass Verwalten sich weiter lohnt, hat er seinen Zweck erfüllt. Wenn er Sie zum Verkauf bringt, sind wir der erste Ansprechpartner – ohne Makler dazwischen.

RR

Ihr Ansprechpartner

Rouven Rosenbaum

Ankauf · Rosenbaum Group · 0162 9466447

Verkaufen statt verwalten

Wenn die Rechnung nicht mehr aufgeht

Ein Mietshaus rechnet sich, solange Mieten fließen, Fristen gewahrt sind und die Instandhaltung planbar bleibt. Fällt eine dieser drei Säulen weg, entscheidet nicht mehr die Rendite, sondern Ihre Geduld. Genau an diesem Punkt sind wir Käufer.

Was passt zu Ihrer Situation?

Sagen Sie uns, worum es geht – die Antwort fällt dann konkret aus

Kein Maklerauftrag, keine Provision, keine Besichtigungstouren. Eine Indikation ist unverbindlich – und Sie erfahren, was Ihr Objekt heute wirklich wert ist.

Ihr Objekt kostet mehr Nerven als es einbringt?

Dann ist dieser Ratgeber die zweitbeste Lösung. Wir kaufen Mehrfamilienhäuser auch mit Mietrückständen, laufendem Räumungsverfahren, Leerstand oder Sanierungsstau – für den eigenen Bestand, ohne Makler und ohne Finanzierungsvorbehalt.

Dieser Ratgeber gibt allgemeine Informationen aus unserer Praxis als Bestandshalter wieder und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.